Wie ensteht der Preis der Bienenstockwaage?

Wie kommt eigentlich der Preis für unsere easyhive Bienenstockwaage zustande? Und wieso fallen jährliche Gebühren an? Hier kommen einige Einblicke in unsere Finanzen.

Das Ziel unseres Blogs ist nicht nur, euch über Details und Neuigkeiten zu unserer easyhive-Waage zu informieren. Wir wollen euch außerdem mitnehmen auf unserem Weg als junges Unternehmen. Ein wichtiger Punkt für jedes Unternehmen ist natürlich der Gewinn, bzw. die Preisgestaltung. Easyhive ist unser Herzensprojekt, und daher betreiben wir dieses Projekt (noch) nicht um reich zu werden. Wie einige von euch wissen, wurden wir in unserem ersten Jahr durch das Exist-Gründerstipendium finanziert, und konnten uns dadurch ohne Geldsorgen voll und ganz um die Entwicklung der Bienenstock-Waage kümmern. Diese Zeit ist inzwischen leider vorbei, und wir werden nicht mehr durch ein Stipendium finanziert. Daher müssen wir die easyhive-Waage so produzieren und verkaufen, dass sie sich selbst trägt. Hier ein kleiner Überblick, was an Kosten dabei alles so anfällt.

Umsatzsteuer:

Wenn gerade keine Umsatzsteuersenkung angesagt ist, fallen auf den Kaufpreis 19% Umsatzsteuer an, die wir direkt an das Finanzamt weiterleiten. Das heißt bei einem Kaufpreis von 449€ sind das 85,31€ und bei den jährlichen Gebühren pro Jahr 7,60€.

Einkauf:

Die Waage ist ein Hardware-Produkt. Daher brauchen wir verschiedene Bauteile wie z.B. Wägezellen, Metallbauteile, PCB-Board, Akkus, Solarmodul etc. Beim Einkauf achten wir stets auf eine hohe Qualität und beziehen beorzugt von deutschen Unternehmen. Für unsere neue Serie (wir starten gerade mit der Zweiten!) gilt es zu überlegen, ob wir mit den Bauteilen zufrieden waren, oder uns nach Alternativen umschauen müssen. Zur Zeit haben wir pro Waage insgesamt ca. 200€ Einkaufskosten (ohne Mehrwertsteuer).

Produktion:

Ein großer Teil unserer Produktion besteht aus Handarbeit, sei es beim Zusammenschrauben der Wägezellen mit den Metallbauteilen, beim Löten der Verbindungen am PCB-Board, beim Bauen der Solarmodule oder beim Bedrucken der Verpackungen. Die meisten Arbeitsschritte machen wir dabei selbst. Wenn wir es in stressigen Bauphasen mal nicht mehr schaffen alles alleine zu machen, holen wir uns Unterstützung.

Entwicklung:

Die Waage wird stets von uns weiterentwickelt. Dafür testen wir immer wieder neue Bauteile. Zum Beispiel sind wir gerade dabei die Waage mit einer externen Antenne für verbesserten Empfang zu versehen, und brauchen eine neue Alternative für unser Funkmodul. Hierbei fallen natürlich auch Kosten an.

Laufende Kosten:

Die laufenden Kosten sind ein Punkt, den man häufig übersieht. Doch auch diese Kosten müssen am Ende bzw. im Laufe des Jahres bezahlt werden. Bei uns setzen sie sich zusammen aus: Server-Kosten, Kosten für eine benötigte Steuerberatung, Kontoführungsgebühren, Entsorgungsgebühren und perspektivisch Körperschafts- und Gewerbesteuer. Da die laufenden Kosten in diesem Jahr das erste Mal für uns anfallen, wissen wir noch nicht genau, wie hoch sie ausfallen werden. Die Abfallentsorgung von Elektroaltgeräten und die Steuerberatung sind die Posten, die am stärksten ins Gewicht fallen.

Für uns bedeutet das konkret: Die Kosten von Einkauf und Prodution werden durch den Verkaufspreis abgedeckt, während die laufenden Kosten über das Abo von 40€/Jahr finanziert werden.

Wir hoffen, dass dieser kleine Einblick in unsere Finanzen spannend für euch war.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert